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News

Wir sind für euch unterwegs, beziehen Stellung, sind in der Presse und vieles mehr. Hier kannst du dich über unsere Aktivitäten und über Neuigkeiten von JvJ NRW informieren.

Foto von zwei Mädchen vor einem einfahrenden ICE

Los geht's

Am Wochenende 28./29.08.2021 startete die neu gewählte JvJ-Gruppe. Nach einer Begrüßung durch die bisherigen Mitglieder nahmen die neuen Mitglieder ihre Arbeit auf. Ihr werdet in den nächsten Wochen mehr über uns erfahren.

Danke für euer Vertrauen bei der Wahl!

Wir sagen tschüss!

Hallo liebe junge Menschen,

2 Jahre sind nun vergangen. Es ist die Zeit gekommen sich zu verabschieden. Wir haben in diesen 2 Jahren viel erreicht. Ein sehr großes Thema war die 75 %-Regel, welche wir mit einer Petition (die über 12.000 Unterschriften hatte), auf nur bis zu 25 % reduziert haben. Wir haben auch am Thema Taschengeld und am Thema Bekleidungsgeld (es soll ab ca. Ende des Jahres erhöht werden) gearbeitet. Außerdem haben wir Interviews zum Thema Haustiere geführt. Wir haben auch viel Öffentlichkeitsarbeit, in Form von Zeitungsartikeln, Radiobeiträgen und Terminen (wie z.B. Landesjugendring...) geleistet. Wir haben außerdem anderen Bundesräten, aus unter Anderem Hessen, Bayern, etc..., zusammengearbeitet. Daraus ist ein BUNDI (Bundesnetzwerktreffen) entstanden. Das BUNDI gibt es zwar erst seit einem Jahr, aber trotz allem haben wir schon an ziemlich großen Projekten gearbeitet, wir führten mit Norbert Müller (Kinder- und Jugendsprecher der Linken) ein Interview. Ebenso haben wir für die UN ein Positionspapier verfasst. Nun würden wir uns gerne etwas persönlicher, mit einem Interview, verabschieden:

Wie fandet ihr die 2 Jahre bei JvJ?

Jana:                Ereignisreich, viele Erfahrungen, Fun

Josi:                  Sehr erfolgreich, wir haben viel geschafft.

Justin:            Wyld

Lukas:             Interessant, anstrengend, produktiv

Simone:        Produktiv, ich bin stolz auf unser Ergebnis. Sehr erfolgreich, super stark, Ehrenmenschen, ein starkes Gruppengefüge.

Toni:                Explosiv, gut, wir haben viel geschafft.

 

Was ist euch für die Zukunft von JvJ wichtig?

Jana:                Dass die Jugendlichen genauso viel Freude haben wie wir.

Josi:                  Dass die neuen viel Spaß und Erfolg haben werden.

Justin:            Nicht so wie eine bestimmte Partei werden

Lukas:            Langes Bestehen von JVJ und gute nachfolgende Generation. Für die zukünftigen Generationen wünsche ich viel Spaß, Erfolg und Durchhaltevermögen. Egal wie schwer es sein mag, glaubt an euch und kämpft für euere Ziele. Gemeinsam schafft man es.

Simone:        Für mich ist für die Zukunft von JvJ wichtig, dass sie viel Spaß haben und dass sie viel schaffen.

Toni:                Dass sie auf jeden Fall gut weiter machen, dass sie sich gut einsetzen.

 

Wie geht es für euch weiter?

Jana:                Ich engagiere mich weiter für die Careleaver.

Josi:                  Ich werde versuchen mich weiter für die Rechte der Kinder und Jugendlichen hier einzusetzen, aber erstmal werde ich mich auf die Schule und mein Abitur konzentrieren.

Justin:            Hoffentlich in der Jugendarbeit als Mitglied in Wuppertal

Lukas:             Die Erzieher-Ausbildung fertig machen, sich weiter für junge Generationen einsetzen. Arbeit in der Jugendhilfe.

Toni & Simone: Wir engagieren uns im Verein der jungen Wohngemeinschafft #Wirwachsenandersauf

 

Wir bedanken uns für die tolle Zeit und wünschen der nächsten Generation viel Durchhaltevermögen und Spaß

Au Revoir, JvJ NRW 1. Generation

Wir bringen uns international ein!

Gemeinsam mit den Interessenvertretungen der anderen Bundesländer haben wir uns auf internationaler Ebene zur Situation von jungen Menschen in Einrichtungen in Deutschland geäußert. Worum es genau geht, könnt ihr auf der Seite des BUNDI lesen.

Gemeinsame Forderungen

Das Bundesnetzwerk der Interessenvertretungen hat gemeinsame Forderungen veröffentlicht, die ihr hier herunterladen könnt. Wir haben für die Veröffentlichung eine Pressemitteilung geschrieben, die ihr hier seht. Unterstützt die Anliegen und verbreitet das Positionspapier und die Pressemitteilung gerne!

Ein Jubiläum und eine Gesetzesänderung an einem Tag :)

Am 07.05.2021 feierten wir unser zweijähriges Bestehen. Vor zwei Jahren haben wir uns vorgenommen, uns dafür stark zu machen, dass die "75%-Regel" abgeschafft wird. Wir haben eine Petition gestartet, die von mehr als 12.000 Menschen unterschrieben wurde.

Wir freuen uns nun, dass auf den Tag genau zwei Jahre später die Änderung des § 94 SGB VIII beschlossen wurde. Künftig müssen junge Menschen, die Geld verdienen, nur noch höchstens 25% ihres Gehalts abgeben müssen. Mehr Informationen erhaltet ihr unter eure und unsere Themen.

Erfahrungsbericht

Jana und ich (Lukas) haben an den JugendPolitikTagen 2021 teilgenommen. 

Die 3. JugendPolitikTage waren vom 06. bis zum 09. Mai in Berlin. Aufgrund der aktuellen Lage fanden diese komplett digital statt. Es haben sich ca. 500 Jugendliche im Alter von 16-27 Jahren in 25 verschiedenen AGs (z.B Klima, Gender, Digitalisierung etc.)  ausgetauscht, diskutiert und an Lösungen/Ideen/Forderungen gearbeitet, wie eine jugendgerechte Zukunft aussieht. Diese Lösungen leisten einen wichtigen Beitrag für die Bundespolitik. Die Ergebnisse werden mit in die Jugendstrategie einbezogen.

Die Jugendpolitiktage (JPT21) wurden am Donnerstag durch Caren Marks, die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), eröffnet.

Es gab über die Tage verteilt Themenforen:

1. Thema: „Digitalpolitik: Ein Klick in die Zukunft!"
Beispielfrage: Wie steht es um die Digitalisierung der Bildung?

2. Thema: „Krise der Demokratie oder mit Demokratie gegen die Krise?"
Beispielfrage: Was können Ansätze wie Wahlrecht ab 16, Bürger*innenbeteiligung oder Elemente direkter Demokratie zu mehr Teilhabe und Repräsentativität beitragen?

3. Thema: „Ok Boomer? Zeit für einen neuen Generationendialog." (mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn)
Beispielfrage: Wie gehen wir mit regionalen Unterschieden um, wie schaffen wir Bleibe- und Rückkehrperspektiven für junge Menschen auf dem Land?

4. Thema: „Klimaschutz: Challenge Global Warming."
Beispielfrage: Wie lässt sich Klimaschutz global umsetzen und wie können wir uns auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten?

In diesen Foren hatten wir die Möglichkeit, im Chat, per Livezuschaltung oder über das Team eine Frage an die Gäst*innen zu stellen und uns auch untereinander über das Gesagte auszutauschen.

Ebenso wurden abends verschiedene Veranstaltungen angeboten, wie z.B die Politikbar am Donnerstag. Es bestand dort die Möglichkeit, Fragen an Jessica Rosenthal (Jusos), Anna Peters (Grüne Jugend), Pascal Reddig (Junge Union), Jens Teutrine (Julis -FDP) und Charlie Birner (Linksjugend) zustellen.

Jederzeit konnte man mit den anderen gemeinsam in der Chill Area chillen und quatschen.

Am Freitagmorgen gab es in eine spannende Diskussion mit Bundesjugendministerin Franziska Giffey und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie standen uns Teilnehmenden Rede und Antwort zu vielen Themen, die junge Menschen bewegen: z.B. Wie können Frauen in der Politik gefördert werden? Warum muss in Deutschland ein Kopftuchverbot diskutiert werden? oder die Corona Situation bei uns Lernenden und vieles mehr.

Das komplette Video dazu gibt es auf Youtube.

Ich war in der AG Bildung. In dieser AG haben wir unter anderem besprochen, wie die „perfekte" Schule aussehen sollte. Alle Gruppen haben ihre Ergebnisse per digitaler Pinnwand festgehalten.

Am Sonntagmittag wurde die Veranstaltung offiziell beendet.

Alle Diskussionen könnt ihr über den Youtube-Account der ,,Jugendpresse" finden und euch ansehen, wenn ihr möchtet.

Mein Fazit:
Ich fand die Zeit sehr schön und interessant. Besonders cool fand ich die Gespräche mit den anderen Teilnehmenden. Ein wenig schade fand ich, dass es nur digital war. Das haben sie aber dafür sehr gut gelöst.

Gemeinsam sind wir stark!

Gemeinsame Pressemitteilung des Landesheimrats Hessen, des Landesheimrats Bayern, Jugend vertritt Jugend NRW, des Landesjugendhilferats Rheinland-Pfalz und des Kinder- und Jugendhilfelandesrats Brandenburg

Vom 19.02.-21-02.2021 trafen sich die bestehenden landesweiten Interessenvertretungen in der stationären Kinder- und Jugendhilfe zu ihrem zweiten Netzwerktreffen auf Bundesebene.

Der Landesheimrat Hessen hatte eingeladen. Der Einladung folgten der Landesheimrat Bayern, Jugend vertritt Jugend aus Nordrhein-Westfalen, der Landesjugendhilferat Rheinland-Pfalz und der Kinder- und Jugendhilfe Landesrat Brandenburg. 35 junge Menschen der einrichtungsübergreifenden Interessenvertretungen arbeiteten gemeinsam an den Themen, die für sie wichtig sind. Die Themen wurden im Vorfeld durch die jungen Menschen abgestimmt und mit Inhalten gefüllt. Von der Themenerarbeitung über die Moderation der einzelnen Workshops bis hin zur Ergebnissicherung sahen sich die jungen Menschen in der Verantwortung und übernahmen diese während der gesamten Tagung

Folgende Themen wurden von den jungen Menschen bearbeitet: In einem Workshop ging es um die Auswirkung der Pandemie auf den Lebensalltag der jungen Menschen, zwei Workshops befassten sich mit den Themen Kostenheranziehung und finanzielle Ausstattung der stationären Erziehungshilfe. Außerdem gab es einen Workshop zu Sexualität und Gender und einen Workshop mit dem Themenschwerpunkt Careleaver. Ein Thema, das in allen Workshops immer wieder auftauchte, waren die zu erwartenden Veränderungen durch die SGB VIII Reform. Dabei sind die Änderung der Kostenheranziehung, die Stärkung der Selbstvertretungen und der Careleaver von zentralem Interesse gewesen.

Die Corona Pandemie wirkt sich auf junge Menschen in der stationären Kinder- und Jugendhilfe auf vielfältige Weise aus. Ein wichtiger Punkt für die jungen Menschen ist die häufig mangelhafte digitale Ausstattung von Wohngruppen. Diese führt beispielsweise zu einer Benachteiligung im Zusammenhang mit Homeschooling. Die standardmäßige Finanzierung von Ausstattung mit entsprechenden Endgeräten und technischen Voraussetzungen in Einrichtungen ist hier dringend notwendig.

Ein weiteres Thema ist die Kostenheranziehung. Die geplante Absenkung auf 25 % wird zwar als positives Signal gewertet, aber nach wie vor als ungerecht erlebt. Darüber hinaus entstehen Ungerechtigkeiten dadurch, dass Jugendämter unterschiedlich mit der Umsetzung der Regelung umgehen. Das muss dringend behoben werden. Die Vertreter*innen aus allen fünf Bundesländern fordern eine gänzliche Abschaffung der Kostenheranziehung junger Menschen der stationären Kinder- und Jugendhilfe.

Im Hinblick auf die finanzielle Ausstattung der Kinder- und Jugendhilfe bezüglich der persönlichen Gelder (Taschengeld, Verpflegungsgeld, Freizeit. Kosmetik etc…) wurde die mangelnde Transparenz der Höhe und Nutzungsmöglichkeiten, sowie die fehlende Anpassung an Inflation und Steigerung von Lebenshaltungskosten kritisiert.

Am Samstag nahm Herr Norbert Müller (MdB) als Mitglied der Kinderkommission im Bundestag als Gast am Bundestreffen teil. Die jungen Menschen hatten viele Fragen an ihn. Das Interview mit ihm wurde von den jungen Menschen vorbereitet und geführt. Von seiner Haltung zur Kostenheranziehung über die digitale Ausstattung, die Stellung der Fachkräfte der stationären Kinder- und Jugendhilfe in der Impf- und Teststrategie des Bundes und die Unterstützung der Interessenvertretungen konnte viel mit ihm besprochen werden. Herr Müller sagte den jungen Menschen zu, ihre Themen im Bundestag anzubringen und ermutigte sie, in der aktuellen Debatte zur SGB VIII Reform Einfluss zu nehmen und Bundestagsabgeordnete mit ihren Themen zu konfrontieren.

Am Sonntag ging es im Workshop Sexualität/Gender vorrangig um den Schutz der Privatsphäre und die Wahrung der Persönlichkeitsrechte der jungen Menschen in den Einrichtungen. Hier wurde deutlich, dass das Thema Sexualität nicht in allen Einrichtungen mit Offenheit begegnet wird und zum Teil starke Einschränkungen und Verbote vorhanden sind. 

Der Workshop Careleaver beschäftigte sich mit den Herausforderungen, mit denen sich die jungen Menschen nach dem oft abrupten Ende einer Jugendhilfemaßnahme konfrontiert sehen.

In den Workshops wurde deutlich, dass viele der angesprochenen Themen die jungen Menschen unabhängig vom Bundesland, in dem sie leben, betreffen. Es ist gemeinsames Engagement erforderlich um Veränderungen anzustoßen. Die teilnehmenden Interessenvertretungen stimmen sich im Nachgang der Veranstaltung zu diesen Themen ab und erarbeiten ein gemeinsames Statement, in dem die drängendsten Forderungen aufgearbeitet werden.

Beindruckend war, wie engagiert, kompetent und interessiert die jungen Menschen sich im digitalen Raum mit ihren Themen auseinandersetzen, austauschten und Forderungen formulierten. Das Engagement geht über das Bundestreffen hinaus. So wird bereits die Teilnahme am Deutschen Jugendhilfetag vorbereitet, um auch dort Themen zu setzen. Das nächste Bundesnetzwerktreffen ist bereits in der Planung. Im Jahr 2022 wird Brandenburg zum Bundestreffen einladen und baut hier im Sinne der Stärkung der Selbstvertretungen auf die Unterstützung des Bundesministeriums.

Frage an Frau Giffey

Die Bundesregierung möchte junge Menschen an politischen Themen beteiligen. Die Bundesjugendkonferenz bietet engagierten Jugendlichen einmal im Jahr die Möglichkeit, sich über politische Themen auszutauschen.  Am 11. und 12.09.2020 hat Jana von JvJ NRW die Bundesjugendkonferenz virtuell für euch besucht. Hier hatte sie unter anderem die Möglichkeit, eine Frage an die Bundesfamilienministerin Frau Giffey zu stellen. Jana wollte wissen, wie der aktuelle Stand der Überarbeitung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes ist. Dabei soll z.B. die 75%-Regel verbessert werden.

Interessiert euch Janas Frage und was Frau Giffey geantwortet hat? Dann könnt ihr hier ganz zum Schluss bei ca. 1 Stunde 30 Minuten nachschauen.

Nachgefragt!

Josi ist mit 12 Jahren zur Wahl für JvJ NRW angetreten. Mittlerweile ist sie 14 Jahre alt und vertritt als jüngstes Mitglied von JvJ NRW eure Interessen. Hier berichtet sie von ihrem Engagement bei JvJ NRW.

Du bist Mitglied bei Jugend vertritt Jugend NRW. Was hat dich für deine Kandidatur 2019 motiviert?

In der Jugendhilfe läuft vieles nicht so, wie es laufen sollte. Es herrscht viel Ungerechtigkeit und die Kinder und Jugendlichen können sich nicht immer richtig beteiligen. Ich möchte Kindern und Jugendlichen in der Jugendhilfe eine Stimme geben und ich möchte, dass sie sich beteiligen können und ihre Rechte kennen.

Welche Themen habt ihr im vergangenen Jahr bearbeitet? Worauf seid ihr/ bist du dabei besonders stolz?

Wir haben uns hauptsächlich darauf fokussiert, dass die 75% Regelung verringert werden soll. Wir haben eine Petition gestartet, welche ungefähr 12.000 Unterschriften hatte und diese zum Bundestag geschickt. Außerdem haben wir ein Logo für JvJ entworfen und Flyer, Sticker, Pullis und T-Shirts gemacht.

Gibt es Themen, die ihr als nächstes bearbeiten wollt? Welche sind das und wie kommt ihr an diese Themen?

Als nächstes wollen wir uns um WLAN in Wohngruppen kümmern. Außerdem haben wir einen Fragebogen an alle Einrichtungen in NRW geschickt. Dort fragen wir Kinder und Jugendliche nach ihren Themen. (Insgesamt haben sich über 1.000 junge Menschen an der Fragebogenaktion beteiligt. Sobald die Auswertung abgeschlossen ist, wird auf der Homepage über die Ergebnisse informiert)

Wie sieht der Kontakt zu den Interessenvertretungen der anderen Bundesländer aus?

Anfang des Jahres gab es ein Treffen in Bayern, bei dem alle Interessenvertretungen waren. Das soll jetzt jedes Jahr stattfinden. Sonst besteht Kontakt über eine Whatsapp-Gruppe.

Stell dir vor, wir haben das Jahr 2030 und JvJ NRW gibt es seit über 10 Jahren. Was sollte sich deiner Meinung nach in der Kinder- und Jugendhilfe in Bezug auf die Themen Kinderrechte und Beteiligung verändert haben?

Ich denke, alle Kinder und Jugendlichen aus Wohngruppen sollten ihre Rechte kennen und auch für diese einstehen. Außerdem sollen sie sich mehr beteiligen an Themen. Sie sollten vielleicht auch etwas mehr Geld bekommen. Und sie sollten mitbestimmen dürfen, was mit ihnen passiert!

Wie können Kinder und Jugendliche aus Einrichtungen in NRW Kontakt zu euch aufnehmen?

Wir haben eine Homepage, auf der es Infos gibt. Außerdem eine E-Mail Adresse (jvj-nrw@gmx.de), über die uns Kinder und Jugendliche gerne schreiben können. Wir haben auch einen Instagram-Account (jvj_nrw), auf welchem wir immer erreichbar sind.

Wir unterstützen das Positionspapier des Landesheimrats Bayern!

Kennt ihr das? Die Diskussionen um WLAN in den Wohngruppen, schlechte Verbindungen oder dass der Internetzugang nur über den Gruppen-PC möglich ist? In vielen Wohngruppen sind schlechte oder keine Zugänge zu WLAN ein Problem, über das junge Menschen und Fachkräfte diskutieren und streiten.

Gerade in Zeiten von Corona, wo soziale Kontakte lange Zeit nur noch über Telefon und Internet möglich waren und "Homeschooling" in aller Munde ist,  können schlechte Internetzugänge richtig problematisch werden.

Der Landesheimrat Bayern bezieht dazu aktuell Stellung. Wir unterstützen das Positionspapier mit guten Argumenten und Forderungen und laden euch ein, es selbst auch zu verbreiten oder als Grundlage für eine neue Diskussion in euer Einrichtung zu nutzen.

zum Positionspapier

Ein Erfahrungsbericht

Am Freitag, den 31.01.2020 gegen Mittag sind wir gemeinsam mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Ipsheim (Bayern) gefahren. Während der Zugfahrt haben wir unseren neuen Pullover und unsere T-Shirts bekommen. Nachdem wir nach einer entspannten, aber auch anstrengenden Zugfahrt am Bahnhof Ipsheim abgekommen sind, wurden wir mit dem Auto abgeholt. Dann ging es zur Burg Hoheneck, wo wir das Wochenende verbracht haben.

Es waren die Landesheimräte aus Bayern (Gastgeberbundesland), Brandenburg, NRW und Hessen dabei. Außerdem Vertreter*innen aus Rheinland-Pfalz, die im Sommer ein Gremium wählen.

Nachdem die Zimmer bezogen und gegessen wurde, haben wir uns im Plenum getroffen und es hat einen ersten Austausch gegeben. Am Samstag wurden nach dem Frühstück Themen gesammelt für die nächste Arbeitsphase. Diese Phase wurde von Vertretern aus Brandenburg und NRW moderiert.

Die Themen waren: Vorurteile/ Image, Vernetzung mit anderen Bundesländern, Unterschiede zwischen den Bundesländern, Öffentlichkeitsarbeit, Konzepte der Jugendhilfe, Toleranz und Rassismus und Motivation der Gremien.

Danach wurde in Kleingruppen weiter gearbeitet und später wurden die Ergebnisse im Plenum  vorgestellt. Am Nachmittag hat dann Rheinland-Pfalz das World-Café angeleitet. Hierbei mussten wir in verschiedenen Gruppen fünf Fragen beantworten.

Am Abend gab es verschiedene Möglichkeiten: Entweder konnte man sich im Freizeitraum aufhalten, Party machen oder draußen Versteck-Fangen spielen.

Am Sonntag haben wir noch eine Reflexionsrunde gemacht.

Nach dem Mittagessen machte sich jeder auf die Heimreise.

Es war eine sehr schöne Zeit!

(Lukas, JvJ NRW)